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Beide Mikroalgen sind sich sehr ähnlich im Bezug auf die Inhaltsstoffe. Spirulina ist besser erforscht und bekannter. Gerade auch für Sportler, Rheumatiker.
Chlorella hat seine Stärken eindeutig im Binden und Ausleiten von Giftstoffen aus dem Körper via Darm. Insbesondere für die Schwermetallausleitung ist Chlorella das Mittel der Wahl aus der Natur. Beachten Sie, dass Sie die Leber (Mariendistel) und die Niere (viel Trinken) schützen.
Wir hatten schon mal Spirulina-Pulver in guter Qualität im Glas, leider war es nicht gefragt und wir verkauften es schlecht. Deshalb ist es bei uns nicht vorgesehen, Spirulina als Pulver aufzunehmen. Man kann die Presslinge auch mit einem Smoothie mixen.
Wir schlagen vor, das Probiotika morgens nüchtern mit 2dl Wasser einzunehmen, 15-30 Minuten vor dem Essen. Dann Spirulina nach dem Frühstück. Spirulina soll laut Literatur das Wachstum einiger pathogener Bakterien hemmen und gleichzeitig das Wachstum der guten Milchsäure-Bakterien wie Lactococcus lactis, Streptococcus thermophilus, Lactobacillus casei, Lactobacillus acidophilus e Lactobacillus bulgaricus fördern. So leistet die Kombination einen Beitrag für ein starkes Immunsystem und für eine bessere Verdauung.
Oder Spirulina z.B. vor dem Mittag- und/oder Abendessen einnehmen. Wenn man es vor dem Essen nimmt, wirkt es noch ein wenig sättigend (als Appetitzügler). Wenn Sie die präbiotische Wirkung (Förderung der guten Darmbakterien) wollen, wäre es gleich zum Frühstück «vermutlich» besser.
Quelle: JL Parada, G. Zulpa de Caire, MC Zulpa de Mulé und MM Storni de Cano, Wachstumsförderer für Milchsäurebakterien aus Spirulina platensis, Internationale Zeitschrift für Lebensmittelmikrobiologie, vol. 45, Nr. 3, S. 225–228, 1998.
Wegen des Jodgehalts sollte man sich keine Gedanken machen. Eher kann es sein, dass nichts passiert. Zum Öffnen / entspirualisieren der Spirulinamatrix wird Magensäure benötigt. Hat der Mensch zu wenig Magensäure oder nimmt einen Magensäureblocker ein, dann wird das ganze unverdaut / unverwertet wieder in der Toilette landen.
Grundsätzlich nein, Spirulina gehört nicht zu den klassischen Bindern wie Aktivkohle, Zeolith oder Chlorella. Sie hat keine hohe Adsorptionskraft für Mineralien oder Vitamine, die aus der Nahrung stammen.
Allerdings:
• Spirulina kann Schwermetalle binden (was gewünscht ist) – das ist einer der Gründe, warum manche es entgiftend nennen.
• Bei minderwertigen Produkten besteht die Gefahr, dass sie bereits mit Schwermetallen belastet sind, weil die Algen diese aus dem Wasser aufnehmen können.
Deshalb: Immer auf Qualität achten (Laborgetestet, schadstofffrei).
Spirulina ist eine sehr nährstoffreiche Mikroalge und gilt als hochwertige Eiweißquelle, insbesondere für Menschen, die sich pflanzenbasiert oder rohköstlich ernähren. Sie enthält neben Eiweiß auch Vitamine (v. a. B-Vitamine), Mineralstoffe, Enzyme, Chlorophyll und sekundäre Pflanzenstoffe. Viele Menschen nehmen Spirulina dauerhaft und ohne Nebenwirkungen ein. Daueranwendung – möglich, aber bewusst. Bei dauerhafter hoher Dosierung (über z. B. 5–10 g/Tag) ist es sinnvoll, regelmäßig Pausen einzulegen, etwa alle paar Monate für ein bis zwei Wochen.
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